Wie alles begann
Seefeld, 1143 erstmals urkundlich erwähnt, liegt an einer der alten Transitrouten, die Augsburg mit Verona verbanden, in einer flachen Senke zwischen Karwendelmassiv und Hoher Munde. Seit dem Spätmittelalter Wallfahrtsort, entwickelte sich das Dorf aufgrund der geopolitischen Lage und im Rahmen des Tourismusbooms der 1920er Jahre sehr rasch zum beliebten, aber auch exklusiven Fremdenverkehrsort.
Trotz einer teilweise nicht unbedeutenden alten Bausubstanz im Dorfkern - einer repräsentativen mittelalterlichen Anlage mit Kirche, Klosterbau und Pfarrhof – und einer nicht minder interessanten frühbarocken Zentralkirche hat sich weder städtebaulich noch architektonisch Substantielles entwickelt.
1929 beauftragte der Innsbrucker Hotelier Ferdinand Woldrich Siegfried Mazagg mit der Planung eines zeitgemäßen Hotels, das hohen Ansprüchen gerecht werde sollte. Der Bauplatz für das Projekt Berghof liegt auf einer flachen, am östlichen Rand der Sattelsenke und des Dorfes liegenden ca. 80 x 50 m großen Parzellen am Fuß des Karwendels.


